Bertelsmann und Telefonica bleiben auf Webportal Lycos sitzen

Dies berichtet die «Financial Times Deutschland» («FTD»/Montag) unter Berufung auf informierte Kreise. Bislang hätten sie noch keinen Erfolg damit erzielt.  Unter anderem seien in den vergangenen Monaten die Lycos-Rivalen AOL, United Internet sowie Tomorrow Focus kontaktiert worden, hiess es im Bericht weiter. Dabei sei bereits ein konkreter Verkaufspreis genannt worden. So seien die Eigner von einem Preis von rund 200 Millionen Euro ausgegangen, hiess es. Dieser Preis setze sich aus den Lycos-Barreserven von knapp 150 Millionen Euro sowie einem Aufschlag von 40 Millionen bis 60 Millionen Euro zusammen. 


Lycos anhaltend in den roten Zahlen
«So, wie das Unternehmen derzeit dasteht, will es keiner haben», zitiert die «FTD» einen Kenner der Vorgänge. Seit Jahren erwirtschaftet das Webportal operative Verluste. An der Börse in Frankfurt sei das Unternehmen derzeit mit rund 160 Millionen Euro bewertet, hiess es weiter. Um endlich einen Käufer zu finden, habe Lycos Ende April die Bank Dresdner Kleinwort mit der Suche beauftragt. (awp/mc/ps)

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