BFS: Zwei Drittel der Bevölkerung nutzen regelmässig das Internet

Demnach gaben im Frühjahr dieses Jahres 77% der Bevölkerung ab 14 Jahren an, das Internet in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal benutzt zu haben. 68% griffen wöchentlich oder täglich darauf zurück. Vor allem in den Jahren 1997 bis 2001 wuchs der Anteil der regelmässigen Nutzer stark – von 7 auf über 40%. Seit 2005 liegt er bei über 60%.


Bildungsgraben schliesst sich
Während 90% der Personen mit Hochschulabschluss oder höherer Berufsbildung das Netz verwenden, liegt der Anteil bei Personen, die nur die obligatorische Schule machten, bei 47%. Dieser Bildungs-Graben wird nur langsam schmäler. Unterschiede gibt es auch beim Alter: 90% der 14- bis 19-Jährigen nutzen das Internet regelmässig, aber nur 40% vier von zehn über 50-Jährigen. Die älteren Semester holten zwar auf, aber der Graben zwischen den Altersklassen wurde nicht wesentlich kleiner.


Schweiz mitführend bhei Breitbandanschlüssen
70% der Haushalte in der Schweiz haben einen Internetzugang. Die Schweiz liegt damit über dem Schnitt der EU-Länder, aber hinter Südkorea und Skandinavien. Drei Viertel der Schweizer Haushalte mit Internetzugang haben einen Breitbandanschluss. Dieser Anteil liegt unter dem der führenden Länder (in Dänemark sind es 89%).


E-Commerce bleibt hinter Erwartungen
Die Entwicklung des E-Commerce blieb hinter den Erwartungen zurück. Von 2003 bis 2005 gaben die Haushalte pro Jahr etwas über 1 Mrd CHF für Güter und Dienstleistungen aus, die sie per Internet erwarben. Das entspricht 1% der Konsumausgaben der privaten Haushalte. Im Jahre 2006 lagen diese Ausgaben bei 2,5 Mrd CHF. Der Anstieg ist laut BFS allerdings zum Teil geänderten Erhebungsmethoden zuzuschreiben. Am meisten wurde per Internet für Reisen sowie für Multimedia- und Informatikausrüstung ausgegeben. (awp/mc/ps/25)

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