BFW Liegenschaften schreibt 2008 Mini-Gewinn

Dies teilte die Ostschweizer Immobiliengesellschaft am Montag mit. Bei der Neubewertung der Renditegesellschaften resultierte ein Verlust von 4,83 (VJ Gewinn 4,55) Mio CHF, der insbesondere auf die Tieferbewertung der Liegenschaft Webermühle in Neuenhof-Baden um 4,2 Mio CHF zurückzuführen sei, so die Mitteilung weiter. Mit dem Verkauf der Webermühle und durch Zukäufe verschiedener Liegenschaften sei das Risikoprofil des Anlageportfolios nun optimiert worden.


EBIT halbiert
Das Betriebsergebnis EBIT betrug 7,87 (15,37) Mio CHF. Die Mieterträge beliefen sich auf 26,92 (19,83) Mio CHF. Bereits am 24. Februar hatte BFW erste Angaben zum Geschäftsjahr 2008 gemacht, insbesondere zum Reingewinn und den Neubewertungen.


Tiefere Dividende
Den Aktionären soll je Namenaktie A über eine Nennwertreduktion 0,90 (1,10) CHF ausgeschüttet werden, teilte die Gesellschaft am Montag weiter mit. Je Namenaktie der Kategorie B beläuft sich die Ausschüttung auf 0,09 CHF. In Zukunft will die BFW Liegenschaften AG die Kapitalstruktur durch die Einführung einer Einheits-Namenaktie anlässlich der nächsten Kapitalerhöhung vereinfachen.


Anhaltende Nachfrage erwartet
Die Gesellschaft rechnet trotz der verschärften Wirtschaftssituation mit einer anhaltenden Nachfrage der Mieter im Wohnbereich. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2009 ein „markant besseres Ergebnis“ zu erwirtschaften. (awp/mc/ps/08)

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