Boeing schneidet 2007 wie erwartet stark ab und hebt EPS-Prognose an

Wegen Verzögerungen beim Prestigeflieger 787 «Dreamliner» fuhren die Amerikaner ihre Umsatzprognose für das laufende Jahr zwar leicht zurück, hoben gleichzeitig aber ihre Gewinnerwartungen an.


Gewinn je Aktie nahezu verdoppelt
2007 kletterte der Umsatz von 61,530 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 66,387 Milliarden Dollar. Von Thomson Financial befragte Analysten hatten im Schnitt mit 66,201 Milliarden Dollar gerechnet. Der Überschuss verbesserte sich von 2,215 auf 4,074 Milliarden Dollar und traf damit fast ebenso punktgenau die Erwartungen der Experten. Der Gewinn je Aktie kletterte von 2,85 auf 5,28 Dollar. Hier hatten die Schätzungen nur bei 5,22 Dollar gelegen.


Verlangsamtes Wachstum im 4. Quartal
Im vierten Quartal verlangsamte sich das Wachstum wie vorhergesagt. Der Umsatz bewegte sich mit 17,477 Milliarden Dollar nahezu auf Vorjahresniveau und damit ebenfalls im Rahmen der Erwartungen. Der Überschuss kletterte leicht von 989 Millionen auf 1,033 Milliarden Dollar und das EPS von 1,29 auf 1,36 Dollar. Hier waren die Analysten von 1,022 Milliarden Dollar Überschuss und einem EPS von 1,32 Dollar ausgegangen.


Etwas weniger Umsatz wegen «Dreamliner»-Verzögerungen
Wegen der Verzögerungen beim «Dreamliner» schraubte Boeing die Umsatzerwartungen für dieses Jahr leicht von 67,5 bis 68,5 auf 67 bis 68 Milliarden Dollar zurück. Beim EPS ist man in Seattle aber optimistischer und rechnet nun mit 5,70 bis 5,85 je Aktie. Zuvor hatte Boeing die Marke von 5,55 bis 5,75 Dollar je Aktie angepeilt. Das Unternehmen begründete den besseren Ausblick mit Effizienzsteigerungen, die schneller als geplant hatten umgesetzt werden können. Auch im nächsten Jahr soll das EPS den Planungen zufolge deutlich wachsen. Nähere Angaben wurden hier aber noch nicht gemacht. (awp/mc/pg)

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