CeBIT 2011: Softpro präsentiert besseres Unterschreiben ohne Papier

Messe-Besuchern wird darüber hinaus ein exklusiver Einblick gewährt welche neuen Funktionalitäten SignDoc im Lauf von 2011 noch zusätzlich erhält und welche weiteren Geräte zum elektronischen Signieren demnächst unterstützt werden. Unterschriftenpads sind heute vielerorts im Einsatz. Auf SignPads wird heute in zahlreichen Ländern und Branchen unterschrieben. Die Geräte finden sich bei Möbelhändlern, Modehäusern, Kreditinstituten, Unternehmen der Telekommunikation, Meldestellen, an den Kasse von Freizeitparks und in Arztpraxen. In zahlreichen deutschen Kreditinstituten werden heute bereits über 90 Prozent der Vorgänge elektronisch mit Softpros Signatur-Software SignDoc auf Signatur Pads unterschrieben: Hierzu gehören Kontoeröffnungen, der An- und Verkauf von Sorten sowie deren Bestellung, Überweisungen, Lastschriften und vieles mehr.


Vielseitig einsetzbar
Zur Überraschung vieler potentieller Anwender lässt sich die elektronische Signatur mit eigenhändiger Unterschrift für die allermeisten Geschäftsvorfälle einsetzen und zwar überall, wo die Schriftform nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Juristen bezeichnen diese Vorgänge als «formfreie Vereinbarung». Diese werden heute oft noch auf Papier unterschrieben, weil die Unterschrift auf Papier im Streitfall als Beweismittel einer Willenserklärung der Unterzeichner dienen soll. Dieses Verfahren wird als «gewillkürte Schriftform» bezeichnet. Für formfreie Vereinbarungen können eigenhändige Unterschriften – in Kombination mit geeigneter Hardware und Software – auch in elektronischen Dokumenten Authentizität und Integrität garantieren. Die «gewillkürte Schriftform» auf Papier lässt sich also durch ein vertrauenswürdiges elektronisch unterschriebenes Dokument ersetzen. Juristen sprechen in solchen Fällen von einem «funktionsäquivalenten Surrogat». Die Authentizität des Unterschreibenden und die Integrität des Dokumenteninhalts werden durch kryptographische Verschlüsselungsverfahren gewährleistet, die auch bei Chipkarten-basierten Signaturen zur Anwendung kommen.


Unterschriftenpad mit hochauflösendem Farbdisplay
Softpro stellt auf seinem Stand auf der CeBIT in Halle 3 am Stand C22 unter anderem das SignPad Color vor. Es ist das erste Pen Pad mit Farbbildschirm in dieser Serie. Die hochauflösende Anzeige ermöglicht die detaillierte Darstellung von Informationen, die im Bezug zur jeweiligen Unterschrift stehen – beispielsweise Hinweistexte AGBs und Anweisungen. Wenn das SignPad nicht für das Unterschreiben verwendet wird, können andere Informationen für den Kunden in Bild und Text attraktiv dargestellt werden – dabei kann es sich um allgemeine Werbung oder auch Botschaften je nach Kundentyp handeln (beispielsweise die Einladung in einen Kundenclub). Das SignPad Color eignet sich insbesondere für den Schalter und Beratungsbereich von Kreditinstituten, Mietstationen von Fahrzeugen oder Sportgeräten, ganz allgemein dem Point of Sale und vielen weiteren Einsatzorten. Die verwendete Technologie vom Stifttablett-Spezialisten Wacom ermöglicht eine besonders robuste Bauweise was sich in der besonders hohen Langlebigkeit wiederspiegelt. Das hat sich herumgesprochen. So wechseln mittlerweile einige Kreditinstitute ihre Geräte anderer Hersteller aus und wechseln zu SignPads.


Unterschreiben zeigt Wertschätzung
Das Unterschreiben hat auch wichtige emotionale Aspekte. Diese wurden bei der Einführung elektronischer Vorgänge einige Jahre lang unterbewertet. Aufgrund einer erhöhten Wertschätzung des direkten Kundenkontakts als wichtiger Faktor im Wettbewerb erlebt die Bedeutung der eigenhändigen Unterschrift eine Renaissance auch im digitalen Workflow. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist das Unterschreiben ein gewohnter Vorgang und selbsterklärend. Unterschriften sind ein eindeutiger Beweis einer aktiven Willenserklärung. Nachdem Geheimzahlen und Passwörter immer häufiger durch «Social Hacking» ausgespäht werden, wird der Unterschrift als verhaltenstypisches, biometrisches Merkmal zunehmend mehr Gewicht für die Authentifizierung beigemessen sofern die Unterschrift in aussagekräftiger Qualität erfasst wird. Unterschriften bieten individuelle biometrische Merkmale wie z. B. die typischen Druckstufen, die nicht ausgespäht werden können.


Unterschriften-Verarbeitung im beleghaften Zahlungsverkehr
Neben den Lösungen zur Absicherung elektronischer Dokumente mit der eigenhändigen Unterschrift ist der zweite Themenschwerpunkt des Auftritts von Softpro auf der CeBIT die Erkennung von Betrug im beleghaften Zahlungsverkehr und Möglichkeiten diesem vorzubeugen. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Softpro mit diesem Themenbereich. Mit der Software von Softpro werden heute jeden Werktag über 25 Millionen Unterschriften automatisch geprüft. Die Liste der Kunden liest sich teilweise wie ein «Who is who» führender Kreditinstitute in der Welt. Zehn der 25 umsatzstärksten Banken der Welt sind bereits Kunden von Softpro.


Betrugsfälle nehmen zu
Detlef Fischer, Leiter Vertrieb von Softpro: «Wir wissen, dass sich viele Kreditinstitute auch wieder mit der Bekämpfung des Betrugs im beleghaften Zahlungsverkehr zu beschäftigen haben. Gefälschte Überweisungsbelege sind in Deutschland nach wie vor ein Problem. Nahezu jeden Monat veröffentlichen die Medien Berichte über Betrugsfälle. Durch die Wirtschaftskrise hat diese Betrugsform teilweise massiv zugenommen. Wir stellen auf der CeBIT auch vor, wie die Institute diese Herausforderung mit unserem runderneuerten Klassiker SignPlus meistern und dabei auch noch Geld sparen können.» Kreditinstitute, die auf die elektronische Unterschrift setzen, berichten auch von deutlich verbesserten Resultaten bei der automatischen Prüfung von Unterschriften im beleghaften Zahlungsverkehr. Das Back Office profitiert massgeblich von der Möglichkeit die statischen Merkmale der Unterschriften, die auf einem SignPad aufgenommen wurden in der Belegprüfung einzusetzen. (Softpro/mc/ps)


SOFTPRO 2011 auf vielen weiteren Messen präsent
Softpro stellt in den nächsten Monaten unter anderem neben der CeBIT auf folgenden Messen aus: Medizin-Fachmesse HIMMS in Orlando (USA) Stand 1421 vom 21. bis 23. Februar; Bank-IT-Fachmesse BAI Payments Connect in Phoenix (USA) vom 7. bis 9. März; Bank-IT-Fachkonferenz BAIPHIL in Tagaytay City (Philippinen) vom 18. bis 20. März; BankTechAsia in Kuala Lumpur (Malaysia) vom 29. bis 30. März und MEFTEC in Bahrain vom 18. bis 19. April.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.