CH-Ausblick: Etwas Leichter – Vorgaben belasten

Auch die Vorgaben aus Fernost sind negativ. In Asien geben die Börsen zum ersten Mal seit sechs Sitzungen nach. Sie folgten damit den eher enttäuschenden Vorgaben von Wall Street und den überraschend schwachen Aufträgen im Maschinenbau in Japan, sagt ein Händler.


Die Aktienmärkte seien weiter in einer Hängepartie, daran dürfte sich zunächst auch wenig ändern. Von der anstehenden EZB-Sitzung erwarten Marktbeobachter keine Überraschung und gehen von einem unveränderten Leitzins von 1,00% aus.


Um 08.20 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,26% tiefer bei 6’825,84 Punkten.


Bei den Einzelwerten ist die Nachrichtenlage dünn. Die Titel aus der Finanzbranche geben im Einklang mit dem Gesamtmarkt nach. UBS und CS verbilligen sich um jeweils rund 0,2%. Die Versicherungstitel Swiss Life (-0,1%) und ZFS (-0,2%) sowie Swiss Re (-0,2%) verzeichnen Abschläge in ähnlichem Umfang. Swiss Re hat das im August 2007 lancierte Aktienrückkaufprogramm per 7. April definitiv abgeschlossen. Insgesamt kaufte der Rückversicherer über die zweite Handelslinie 26’230’000 Aktien für 2,1 Mrd CHF zurück.


Die Börsenschwergewichte Nestlé, Roche und Novartis verbilligen sich jeweils um rund 0,2%. Vor dem Gericht für den südlichen Bundesbezirk New York hat am Mittwoch die Auswahl der Jury in der Sammelklage gegen Novartis begonnen. Dem Pharmaunternehmen wird vorgeworfen, bewusst weibliche Mitarbeiterinnen diskriminiert zu haben.


Die am Vortag wegen Gewinnmitnahmen unter Druck geratenen Titel der Luxusgüterbranche Swatch (-0,3%) und Richemont (-0,2%) geben weiter nach.


In der zweiten Reihe halten sich die News ebenso in Grenzen. Lediglich Orell Füssli und New Value legten Zahlen vor. (awp/mc/ps/07) 

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