CH-Ausblick: Etwas tiefer erwartet – Grosser Eurexverfall

So etwa büsste der japanische Nikkei-255-Index 0,7% ein. Händler geben sich allerdings kaum beunruhigt und sprechen von Gewinnmitnahmen und einer nötigen Atempause an den Börsen. Der heutige Tag dürfte so oder so vor allem vom dreifachen Eurex-Verfall oder dem sogenannte «Hexensabbat» geprägt werden. Der Verfall könnte den ganzen Tag für grössere Volatilität in einzelnen Titeln sorgen, heisst es jedenfalls dazu.


Um 08.20 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,23% tiefer bei 6’303,15 Punkten. Am Vortag war der Index im Verlauf auf ein neues Jahreshoch bei 6’347,30 Punkten geklettert.


Die meisten Titel stehen vorbörslich im Bereich von -0,1 bis -0,3%, einzig Adecco können 0,8% zulegen. Für die Aktien des Personaldienstleisters soll die Deutsche Bank das Kursziel erhöht haben.


Unternehmensnews zu Blue Chips gibt es nur wenige. Einzig Novartis (-0,2%) hat die US-Zulassung für das Bluthochdruckmittel Valturna mitgeteilt. «Mit der Nachricht könnten sie endlich aus dem Abwärtstrend ausbrechen», meinte ein Händler dazu. Die Erwartungen an das Kombinationspräparat Valturna seien hoch, da fast alle Bluthochdruckpatienten mehrere Präparate einnehmen müssten. «Das ist ein riesiges Kundenpotenzial», so der Händler weiter.


Ansonsten könnten noch weitere Analystenempfehlungen für etwas Bewegung sorgen. So hat etwa die CS das Kursziel für Swiss Re auf 50 CHF erhöht, Logitech wurde zudem von Morgan Stanley zurückgestuft. Ausserdem soll HSBC das Nestlé-Kursziel erhöht haben.


Im breiten Markt könnten Micronas im Fokus stehen, hat der Chip-Konzern doch mit Matthias Bopp einen neuen Konzernchef ernannt. Ausserdem gibt es zwei neue Übernahmeangebot zu vermelden: Canon Europa will alle Aktien der Canon (Schweiz) übernehmen und Pelham alle Aktien von Athris. (awp/mc/ps/07)

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