CH-Ausblick: Leichter – Ruhiger Handel erwartet

Beobachter nannten als Auslöser hierfür Befürchtungen, dass die US-Notenbank angesichts der besser als erwarteten Entwicklung an den Arbeitsmärkten die Zinswende früher als erwartet einleiten könnte. Positiv präsentieren sich indes die Vorgaben aus Asien: der Nikkei hat am Montag auf einem Sechs-Wochen-Hoch geschlossen. Angesichts der sehr dünnen Nachrichtenlage und vor einigen im Lauf der Woche anstehenden Konjunkturdaten erwarten Händler am Montag aber einen ruhigen Handel.


Bis um 08.20 Uhr verliert der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,33% auf 6’479,76 Punkte. Dabei verzeichnen die meisten Valoren Abschläge zwischen 0,3% und 0,4%.


Julius Bär (+0,4%) halten sich als einziger Wert im Plus. Die Bank hat mit dem Credit Suisse Asset Management Funds einen neuen Aktionär gefunden. Der Funds hält 3,25%.


CS und UBS verlieren dagegen je 0,3%. Die UBS hat den Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber zur Wahl in den Verwaltungsrat nominiert. Mit der Wahl von Mayrhuber wären elf von maximal zwölf Sitzen im Verwaltungsrat besetzt, hiess es. Die UBS werde die Nomination zur Besetzung der letzten ausstehenden Vakanz zu gegebener Zeit ankündigen.


SGS sinken ebenfalls um 0,3%. Der Warenprüfkonzern geht davon aus, die Prognosen für 2009 zu erreichen, wie CEO Chris Kirk in einem Interview sagte. Weiterhin will die Gruppe demnach ein prozentual einstelliges Wachstum und eine Marge auf Vorjahresniveau erreichen. Allerdings werde es sehr anspruchsvoll, das Gewinnziel 2011 zu erreichen, sagte der CEO.


Auch Novartis verlieren 0,3%. Die Citigroup hat das Kursziel für den Titel erhöht und das Rating mit «Buy» bestätigt.


Um Nestlé (-0,3%) kursierten vor dem Wochenende Gerüchte, wonach der Konzern nun doch mit der amerikanischen Hershey Gespräche bezüglich Cadbury führe. Bekanntlich will die amerikanische Kraft die englische Cadbury übernehmen, was letztere allerdings ablehnt.


Adecco (-0,3%) dürften am Montag etwas unter Gewinnmitnahmen nach dem Freitagsplus von gegen 8% leiden. Händler machten vor allem die über den Erwartungen ausgefallen US-Arbeitsmarktdaten für den markanten Anstieg vor dem Wochenende verantwortlich.


Am breiten Markt dürften am Berichtstag insbesondere Bellevue nach einer Gewinnwarnung vom Freitagabend interessieren. (awp/mc/ps/07)

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