CH-Ausblick: Nach langem Wochenende schwächere Eröffnung erwartet

Als Grund dafür wurden vor allem die gestiegenen Ölpreise sowie die verschiedenen Hiobsbotschaften aus der Automobilindustrie angegeben, während wichtige US-Konjunkturdaten Händlern zufolge gemischt ausgefallen sind. Die Ölpreise könnten auch zu Wochenbeginn im Fokus der Anleger bleiben, da von Seiten der Unternehmen kaum wichtige Nachrichten vorliegen und es auch konjunkturseitig eher ruhig bleiben dürfte. Der Ölpreis ist weiter gestiegen, nachdem der Iran Zugeständnisse im Atomkonflikt abgelehnt hat.


In der Schweiz haben mit der Genfer und der Basellandschaftlichen Kantonalbank sowie Von Roll nur Unternehmen aus der zweiten Reihe Zahlen vorgelegt. Ausserdem hat Adval Tech eine Gewinnwarnung kommuniziert. Am Nachmittag werden aus den USA noch Angaben zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen im Juni sowie zum Auftragseingang Industrie Juni erwartet.


Bis um 8.20 Uhr sinkt der SMI im vorbörslichen Handel von Clariden Leu um 1,25% auf 7’052,15 Punkte. UBS geben mit 2,4% am stärksten nach. Hier dürften Spekulationen aus der Presse um weitere Abschreibungen, ungelöste rechtliche Probleme in den USA sowie die Sorge, dass die Konzernleitung «zu schwach» sei, belasten. Ausserdem haben in den USA weitere Schliessungen von Banken den Anlegern die Auswirkungen der Kreditkrise nochmals deutlich vor Augen geführt.


Die CS-Aktien scheinen davon weniger in Mitleidenschaft gezogen zu werden und stehen mit minus 1,0% vorbörslich etwas weniger unter Druck. Julius Bär verlieren 1,3%. Die kleinsten Abgaben sind bei Novartis (-0,7%) zu sehen. Der Pharmakonzern hat für Single-Pill-Kombinationen mit Diovan HTC und Exforge von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung erhalten. Roche sinken derweil um 1,2%. Grössere Verluste verzeichnen etwa auch ABB (-1,7%) oder Syngenta (-1,6%). (awp/mc/ps/09)

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