CH-Ausblick: Schwächer – Gewinnmitnahmen erwartet

Daher dürften nun nach einer Serie von Handelstagen mit Aufschlägen Gewinnmitnahmen einsetzten. Zudem dürfte die anstehende Woche vom grossen Eurex-Verfall am kommenden Freitag geprägt sein, was laut Händlern zu möglichen Ausschlägen in die eine oder andere Woche führen kann.


Bis um 08.25 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,88% auf 6’177,94 Punkte.


Die Schweizer Blue Chips zeigen sich im vorbörslichen Handel auf breiter Front leichter. Die deutlichsten Verluste verbuchen Richemont (-1,8%), am Freitag hatte der Titel allerdings 1,6% zugelegt. Swatch verlieren unterdessen 0,7%.


Etwas Aufmerksamkeit dürfte heute Roche (-0,7%) auf sich ziehen. Das Grippemedikament Tamiflu erhöht die Überlebensraten von Patienten mit Vogelgrippe oder schwerer saisonaler Grippe. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Studien, die an der 49. Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy in San Francisco vorgestellt wurden.


Novartis (-0,7%) und Nestlé (-0,6%), die beiden anderen Indexschwergewichte, belasten zudem den Aktienmarkt. Die Nestlé-Tocher Alcon will das Schweizer Biotechnologieunternehmen ESBATech AG übernehmen.


Die Titel von Julius Bär (-0,8%) UBS (-0,9%) und CS (-0,7%) stehen ebenso auf der Verliererseite. In den vergangenen fünf Handelstagen legten CS um 6,1% und Julius Bär um 3,7% zu. Die Aktien der UBS verbilligten sich dagegen um 2,2%.


Die Versicherungswerte geben im Einklang um 0,6% nach und folgen damit dem Trend der Bankwerte.


In der zweiten Reihe müssen die Anleger Halbjahreszahlen von LO Holding und Athris bewerten. Zudem hat SPS das laufende öffentliche Angebot zur Übernahme der Jelmoli Holding AG leicht erhöht und Straumann führt ihr neuestes Produkt, das Material «Roxolid», wie geplant ein. (awp/mc/ps/10)

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