CH: Glänzender Juni in der Hotellerie- Positive Bilanz für Halbjahr

Während die Inlandnachfrage bei rund 1,29 Mio Übernachtungen stagnierte, legten erneut die ausländischen Gäste (+8,2%) zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.


Starke Nachfrage aus Asien
Besonders erfreulich war die starke Nachfrage aus Asien. Hier legten die Übernachtungen im Juni um 9,2% zu. Überdurchschnittlich war auch die Zunahme der europäischen Touristen (ohne Schweiz) mit einem Plus von 8,7%.


Zürich die bliebteste Tourismusregion
Wie bereits im April und Mai war auch im Juni wiederum Zürich die bliebteste Tourismusregion der Schweiz (432’000 Übernachtungen). Gut schneiden auch die Zentralschweiz (396’000), das Berner Oberland (389’000) und Graubünden (373’000) ab. Danach folgen Tessin (303’000) und Wallis (274′ 000). Die grösste prozentuale Zunahme verzeichnete Genf (+9,2%).


Positive Resultate im Halbjahr insgesamt
Positive Resultate gab es auch für das erste Halbjahr insgesamt zu vermelden. Es wurden 17,6 Mio Übernachtungen verzeichnet, 3,5% mehr als im Vorjahr. Ausschlaggebend war die starke Nachfrage aus dem Ausland, welche um 5,9% zugenommen hat. Die Nachfrage der Schweizer nahm gegenüber dem Vorjahr lediglich um 0,3% zu.


Die meisten Gäste aus der Schweiz
Die meisten Gäste kamen im ersten Halbjahr aus der Schweiz selber mit 7,33 Mio Übernachtungen, gefolgt von Deutschland mit 3,05 Mio und dem Vereinigten Königreich mit 1,22 Mio. Zusammen macht das rund zwei Drittel aller Übernachtungen aus.


Deutsche Gäste verzeichneten grösste Steigerung
Die grösste absolute Steigerung verglichen mit dem ersten Halbjahr 2006 ist den deutschen Gästen zuzuschreiben (+132’000), gefolgt von den Russen (+51’700). Prozentual am stärksten legten die Gäste aus Weissrussland, den baltischen Staaten, Rumänien, Russland und Polen zu.


Graubünden die beliebteste Ferienregion
Wie bereits im ersten Halbjahr 2006 waren die beliebtesten Ferienregionen Graubünden (3,1 Mio Übernachtungen), Wallis (2,3 Mio) und Zürich (2,2 Mio). (awp/mc/ab)

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