CH-Vorbörse: Freundlicher erwartet – UBS im Fokus

Der Nikkei schloss fester, dominierendes Thema am Markt ist Händlern zufolge heute jedoch die UBS.


Von Konjunkturseite gab es zunächst negative Nachrichten: Die hohe Inflation hat die Stimmung der deutschen Verbraucher im Mai deutlich eingetrübt. Am Nachmittag dürften US-Konjunkturdaten für neue Impulse sorgen. Auf der Agenda stehen unter anderem der Case-Shiller-Hauspreisindex für März und das erste Quartal, die Neubauverkäufe für April und der Index des Verbrauchervertrauens für Mai. Auf Unternehmensseite ist die Nachrichtenlage weiterhin eher spärlich.


Der von Clariden Leu vorbörslich berechnete SMI gewinnt bis um 8.27 Uhr um 0,18% auf 7’377,51 Punkte.


UBS werden vor der geplanten Kapitalerhöhung ab heute ex-Bezugsrecht gehandelt. Vorbörslich geben die Titel auf 26,00/26,70 CHF (Geld-/Briefkurs) ab. Der theoretische Wert des Bezugsrechts liegt aufgrund des gestrigen Schlusskurses bei rund 1,87 CHF.


Die anderen Bankentitel können zulegen. Credit Suisse gewinnen 0,1%, Julius Bär 0,2%.


Zahlreiche Papiere stehen mit 0,2% im Plus, darunter die Index-Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche sowie ABB, Clariant und Adecco.


Am stärksten gefragt sind Swatch und Richemont (beide +1,0%), negative Vorzeichen tragen neben UBS nur noch Nobel Biocare (-0,1%) und Bâloise (-0,4%).


Im SLI stehen Lonza im Fokus. Der Lifesciencekonzern hat eine Akquisition in Deutschland im Bereich Cell Discovery mitgeteilt.


Im breiten Markt dürfte sich das Interesse der Anleger auf Feintool und Ypsomed richten. Beide Unternehmen haben mit den vorgelegten Geschäftszahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen. (awp/mc/pg)

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