CH-Vorbörse: Verluste auf breiter Front erwartet

Die Wall Street hatte am Vortag nach Veröffentlichung der Fed-Minutes, der Protokolle der letzten Sitzung der US-Notenbank, deutlich nachgegeben.


Die Hoffnung der Marktteilnehmer auf ein positives Signal seitens der Fed habe sich nicht bestätigt, hiess es. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung sei wieder in die Ferne gerückt.


Der von Clariden Leu vorbörslich berechnete Swiss Market Index sinkt bis um 8.20 Uhr um 1,03% oder 90,12 Punkte auf 8’624,57 Punkte. Die Deutsche Bank sieht den SMI bei 8’624 Punkten.


Zu den Bluechips sind vorbörslich praktisch keine Nachrichten umgegangen, einmal mehr stehen verschiedene Unternehmen aus der zweiten Reihe im Fokus.


Pharmakonzern Roche hat gegen den US-Konzern Amgen vor einem amerikanischen Bezirksgericht einen Patentstreit verloren. Mitgeteilt wurde zudem ein Ausbau des Cellcept-Abkommens mit dem US-Unternehmen Aspreva. Der Roche-Genusschein sinkt vorbörslich 1%, die Aktie von Konkurrentin Novartis verliert ebenfalls 1%.


Die Swatch Group (N & I je -1%) gründet mit der Westschweizer Groupe E und anderen ein Unternehmen das im Bereich der Elektrolyse tätig werden soll.


Für SGS (-1,2%) hat Goldman Sachs ihr Rating auf ‹Sell› von ‹Neutral› reduziert. Das Kursziel beträgt 1’360 (1’410) CHF.


Am Tabellenende notieren zur Berichtszeit die Finanzwerte CS (-1,5%) und Julius Bär (-1,3%) nachdem die Bankenaktien bereits gestern nachgegeben hatten. UBS gehen aktuell 1,0% zurück. Die Nahrungsmittelschwergewichte Nestlé gehen 1,1% zurück.


Am breiten Markt haben die VZ Holding, Rätia Energie und die Chemie + Papier Holding Halbjahreszahlen vorgelegt. (awp/mc/gh)

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