Citigroup plant Niederlassung im DIFC

von Gérard Al-Fil


Ein Treffen am 9. April in Dubai zwischen Dr. Omar Bin Sulayman, Director General der DIFC Authority, und Robert Druskin, Präsident und CEO der Citigroup Corporate- und Investmentbank, bezeichneten beide Seiten als sehr positiv. «Der Mittlere Osten ist eine wachstumsstarke und damit wichtige Region für Global Player wie die Citigroup. Wir würden sie gerne im DIFC willkommen heissen.», so Dr. Bin Sulayman.


Dank international kompatiblem Regelwerk attraktiv
Das DIFC als Financial Freezone untersteht der Dubai Financial Services Authoritiy (DFSA), die ihr Regelwerk quasi 1:1 von der britischen FSA übernommen hat. So finden Finanzdienstleister ein international kompatibles Umfeld vor, dass ihnen einen erleichterten Zugang zu den Märkten des Mittleren Ostens gestattet. Zusammen mit den hängigen Gesuchen sind im DIFC derzeit 141 Firmen ansässig.


Citigroup mit Tradition in der Golfregion
In den Emiraten ist die Citigroup bereits seit vier Jahrzehnten tätig. Ausserdem eröffnete sie 1996 als erstes westliches Finanzinstitut eine Islamic Banking-Branch im Golfstaat Bahrain. Dort entsteht momentan für 1.3 Mrd. Dollar der Bahrain Financial Harbour (BFH), der sich ? genau wie das DIFC – als Finanzhub zwischen Ostasien und Europa etablieren möchte.

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