Citigroup steigert Gewinn stärker als erwartet – Erträge stagnieren

Vor Effekten aus Verkäufen sei der Gewinn um sechs Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar oder 1,06 Dollar je Aktie gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in New York mit. Von First Call befragte Experten hatten mit einem Gewinn je Aktie vor Sondereffekten von 1,03 Dollar gerechnet. Die Erträge stagnierte überraschend mit 21,42 Milliarden Dollar, während die Analysten im Durchschnitt einen leichten Anstieg prognostiziert hatten.

Gewinn inklusive Effekte aus Verkäufen um 23 Prozent gesunken
Inklusive der Effekte aus Verkäufen sei der Gewinn um 23 Prozent auf 5,51 Milliarden Dollar gesunken. Im Vorjahresquartal hatte die Bank aus dem Verkauf von Versicherungsbereichen knapp 2,2 Milliarden Dollar gewonnen.

Ertragsrückgänge in den USA
Die Citigroup musste in den USA erneut Ertragsrückgänge hinnehmen, während der Ertrag im Ausland um elf Prozent zulegte. Citigroup-Chef Charles Prince zeigte sich zudem unzufrieden über die Entwicklung im Kapitalmarktgeschäft. «Ich gehe davon aus, dass wir hier in den kommenden Quartalen zulegen können», sagte er.

Privatkundensegment: Gewinnsteigerung um 17 Prozent
Im weltweiten Privatkundensegment stieg der Gewinn um 17 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar, währen die Erträge hier um vier Prozent auf 12,83 Milliarden Dollar anzogen. Im Geschäft mit Grossunternehmen und Investmentbanking (CIB) sank der Gewinn bei sinkenden Erträgen um vier Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. (awp/mc/ar)

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