CS: Clariden Leu prüft Übernahmen – 100 Jobs abgebaut

Wichtig sei nicht zuletzt, ob die Unternehmen strategisch zusammen passen würden. Gegenwärtig sei in der Branche ein Konsolidierungsprozess im Gang. In diesem wolle Clariden Leu zusammen mit der Mutter CS eine aktive Rolle spielen. Nützi bekräftigte im Gespräch, dass seine Bank auch künftig unter dem Dach der CS verbleiben werde. «Im Moment steht nichts anderes zur Diskussion – und würde auch nicht unserer Intention entsprechen», so der CEO.


Nützi sieht Clariden Leu gut positioniert
Der Clariden Leu Chef geht davon aus, dass die Marktverhältnisse im laufenden Jahr ähnlich anspruchsvoll wie im vierten Quartal 2008 bleiben werden. Aufgrund der eingeleitenden Massnahmen sieht Nützi seine Bank auf gutem Weg. Im Vordergrund stehe nicht die Optimierung der Ertragssituation, sondern der Erhalt der anvertrauten Kundenvermögen.


Kostenseite noch stärker in die Pflicht nehmen
Clariden Leu habe bislang rund 100 Stellen abgebaut. Dabei sei es allerdings nicht zu 100 Entlassungen gekommen. Im schwierigen Ertragsumfeld gelte es, die Kostenseite noch stärker in die Pflicht zu nehmen, um für den nächsten Aufschwung bereit zu sein, begründet der CEO die Massnahmen. Bezüglich Neugeldentwicklung hätten sich zum letzten Jahr keine grossen Veränderungen ergeben. «Der Verschuldungsabbau bei den Kunden hat sich aufgrund der Marktsituation fortgesetzt», so die Aussage. (awp/mc/ps/09)

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