CS-Pensionskassen-Index sinkt im 1. Quartal um 1,58 Prozent

Während sich der Index im Januar trotz einem guten Jahresbeginn mit -0,33% nur knapp halten konnte, schwächte er sich im Februar um markante 2,76% ab. Nur dank der positiven Marktenwicklung im März (+1,54%) habe sich dann der in den ersten beiden Monaten aufgelaufene Verlust im Index bis Quartalsende deutlich reduziert, so die CS weiter. Die BVG-Mindestrendite wurde durch den Bundesrat für 2009 auf 2% gesenkt und beträgt nun pro Quartal 0,5%. Die «BVG-Messlatte» ist bis Ende März somit um 0,65 Punkte auf den neuen Stand von 132,06 Punkten gestiegen.


Negative Differenz weiter angestiegen
Damit stieg auch die negative Differenz zwischen dem Pensionskassen Index und der BVG-Mindestverzinsung weiter an. Die Differenz erhöhte sich um 2% oder 2,3 Stellen auf 24,03 Punkte. Damit also die Lücke bis Ende 2009 geschlossen werden könnte, müsste der Gesamtindex um mehr als 24% zulegen. Dafür wäre zweimal die Performance des Ausnahmejahres 2005 nötig, schreibt die CS weiter.


Grösste Pensionskassen mit den grössten Einbussen
Die Pensionskassen mit einer Grösse von «über 1 Mrd CHF» hatten im Index mit -1,81% die grössten Einbussen zu tragen. Die Differenz zur BVG-Vorgabe beträgt nun bereits -27,48 Punkte. Bei den Kassen im Segment «500 Mio-1 Mrd CHF» war die Einbusse mit 1,43% am geringsten (BVG-Differenz -21,75 Punkte). Die Kassen von «150 Mio-500 Mio CHF» (BVG-Differenz -20,50 Punkte) und jene mit einer Grösse von «unter 150 Mio CHF» (BVG-Differenz -24,20 Punkte) gaben im Index um je 1,56% nach.


Aktienquote erneut gesunken
Ein Blick auf die Anlage-Allokation zeigt, dass bei den Pensionskassen sich die Gewichtung der Liquidität per Ende März nur marginal auf 8,76% von zuvor 8,84% zurückgebildet hat. Hingegen ist die Aktienquote erneut gesunken, sie liegt noch bei 23,4% nach 24,3% im Vorquartal. Die Anteile der Obligationen in Schweizer Franken und der Obligationen Fremdwährungen sind leicht auf 29,1% (per Ende 2008: 29,0)% respektive 10,1% (9,8)% gestiegen. Der Gesamtanteil der Obligationen beträgt somit 39,2% (38,8%). Die Immobilienanlagen wurden mit 18,8% (18,1%) höher gewichtet, dagegen notieren die alternativen Anlagen mit einem leichten Rückgang auf 4,7% (4,8%). (awp/mc/pg/26)

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