Dätwyler-CEO: Durchzogener Auftragseingang – Tiefere Ausschüttungsquote

Konservativ betrachtet habe die Gruppe Zugang zu rund 200 Mio CHF, die jederzeit für Zukäufe verwendet werden könnten. Insgesamt habe sich die Lage beim Auftragseingang gegenüber Ende März wenig verändert. «Wir sehen eine Erholung im Autobereich», so der CEO. Bei den technischen Komponenten sehe es unverändert schwierig aus. Hingegen laufe es «relativ gut» im Segment Kabel, und bei den pharmazeutischen Verpackungen seien die Marktverhältnisse stabil.


Ausweitung der Kurzarbeit nicht mehr sinnvoll
Im Weiteren bezeichnet der CEO derzeit eine Ausweitung der Kurzarbeit als nicht mehr sinnvoll. Bei den Technischen Komponenten hätten auch bereits Entlassungen ausgesprochen werden müssen. Ob allenfalls weiter gehende Massnahmen ergriffen werden sollen, sei noch nicht entschieden.


Auszahlungsquote ausnahmsweise bei 25 %
Vor diesem Hintergrund will das Unternehmen grundsätzlich an der bisherigen Dividendenpolitik einer Ausschüttungsquote von 33% festhalten. «In diesem Jahr haben wir aber als Ausnahme eine Auszahlungsquote von 25% festgelegt», so Hälg.


Gewinnseitig im Plus
Bei der Vorlage des Jahresergebnisses Ende März hatte Dätwyler für den Gesamtkonzern von einem Umsatzrückgang in den ersten Monaten des laufenden Rechnungsjahres von 20% gesprochen. Gewinnseitig sei man jedoch im Plus, hiess es damals. Mit Ausnahme der Pharmazeutischen Verpackungen erwartete Dätwyler damals weiter in allen Sparten ein schwieriges Umfeld mit Umsatz- und Ergebniszahlen deutlich unter Vorjahr. (awp/mc/pg/06)

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