Dell steigert Gewinn um knapp ein Drittel

«Die durchschnittlichen Verkaufspreise sind im abgelaufenen Quartal stärker gefallen als uns lieb war», räumte Dell-Chef Kevin Rollins ein. Mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäft blieb Dell hinter den Markterwartungen zurück. Die Aktie verlor am Donnerstag nachbörslich um 7,28 Prozent auf 36,70 US-Dollar.


Steuern belasten Gewinn
Wie das Unternehmen nach Handelsschluss an der Wall Street mitgeteilt hatte, kletterte der Gewinn pro Aktie von 31 auf 41 US-Cent. Der Umsatz stieg von 11,706 Milliarden Dollar auf 13,428 Milliarden. Das Ergebnis wurde durch eine Steuerbelastung für die Repatriierung von im Ausland erwirtschafteten Gewinnen um 3 Cent geschmälert.


Durchschnittlich
Vor Sonderposten habe sich der Gewinn pro Aktie von 31 auf 38 Cent erhöht. Damit traf Dell die Durchschnittsschätzung der von Thomson First Call befragten Analysten. Diese waren allerdings davon ausgegangen, dass der Umsatz bei 13,704 Milliarden Dollar liegen würde. Die operative Marge sei im Vorjahresvergleich von 8,6 auf 8,7 Prozent gestiegen.


Unter Erwartungen
Für das laufende Quartal stellte Dell den Anlegern 39 bis 41 Cent Gewinn pro Aktie bei 14,1 Milliarden bis 14,5 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Damit blieb Dell am unteren Ende der Markterwartungen. Analysten hatten im Schnitt mit 41 Cent Gewinn pro Aktie bei 14,624 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Zugleich kündigte das Unternehmen an, im laufenden Quartal für mindestens 1,2 Milliarden Dollar Aktien zurückzukaufen.


Neurer Rekord
Wie Dell weiter mitteilte, wurden im abgelaufenen Quartal (per 29. Juli) 9,1 Millionen Computersysteme abgesetzt – ein branchenweiter Auslieferungsrekord. Der Umsatz mit Datenspeicher-Produkten sei um 26 Prozent gestiegen. Mit Software und Peripheriegeräten seien 35 Prozent mehr umgesetzt worden.


Der Anteil des internationalen Geschäfts am Gesamtumsatz habe sich auf 39 Prozent belaufen. In der Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA) sei der Umsatz um 21 Prozent gestiegen, im Asien-Pazifikraum inklusive Japan um 24 Prozent und auf dem amerikanischen Kontinent (Ohne USA) um 34 Prozent. (awp/mc/as)

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