Deripaska bietet für serbische Kupfermine RTB

Ob die vom SMR-Chef Geoffrey Cowley genannten grössten potenziellen Konkurrenten – die A-TEC des österreichischen Industriellen Mirko Kovats und East Point des serbischen Geschäftsmannes Zoran Drakulic – bis 17.00 Uhr ebenfalls Angebote eingereicht hatten, blieb zunächst allerdings unklar. Die Privatisierungsagentur hat Informationen über die Angebote erst für nächste Woche in Aussicht gestellt.

Mindestpreis bei 340 Millionen USD
Der Mindestpreis für RTB beläuft sich auf 340 Millionen US-Dollar. Ein erster Versuch, das Kupfer-Kombinat Bor zu verkaufen, war in diesem Frühjahr gescheitert. Der rumänische Kupferproduzent Cuprom hatte den Zuschlag erhalten, konnte jedoch die geforderten Bankgarantien für den Kaufpreis von 400 Millionen Dollar nicht vorlegen.

Politik um den künftigen Status Kosovos
In serbischen Beobachterkreisen werden Deripaska nun die grössten Siegchancen eingeräumt. Ein Hintergrund von derlei Prognosen sind unter anderem die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo. Belgrad, das sich der Unabhängigkeit der Provinz widersetzt, ist in diesem Zusammenhang um die Unterstützung Moskaus bemüht.

(awp/mc/hfu)

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