Devisen-Flash: Zufriedene Präsidenten nach G20-Treffen

Der Index des US-Verbrauchervertrauens ist im November überraschend von 57.6 auf 57.9 Punkte gestiegen. Erwartet wurde ein Rückgang auf 56.0 Punkte. Grund für den leichten Anstieg war der Rückgang der Teuerung. Der Index liegt damit aber immer noch unter dem Niveau, das in den vergangenen beiden Rezessionen erreicht worden war.  Der USD quittierte dies aber mit Kursgewinen.


Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal um 0.1 Prozent zurückgegangen und war damit bereits das zweite Mal in Folge rückläufig. Bereits wurde gemeldet, dass dadurch auch Japan in eine Rezession gerutscht sei. Analysten rechneten mit einem Anstieg von 0.1 Prozent.


Beim G20-Treffen in Washington haben die führenden Wirtschaftsmächte der Welt einen Aktionsplan zur Reform des Weltfinanzsystems verabschiedet. Bis zu 30 Reformen sollen angepackt werden. Kurzfristige Konjunkturimpulse blieben jedoch aus. Bush, Sarkozy und Merkel lobten das Treffen als Erfolg, Experten sind da schon zurückhaltender.


In Fernost heute Morgen sind die Aktivitäten noch sehr gering. Die Börsenmärkte tendieren praktisch unverändert zum Wochenschluss. Am Devisenmarkt kam es bisher noch zu keinen grossen Kursausschlägen. Einzig der JPY kam zu Beginn durch die Rezessionsängste unter Druck.

(Incore/mc/hfu)



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