DIFC erwägt Einstieg bei amerikanischen Banken

von Gérard Al-Fil


 


Der Investment-Bereich in Dubais Banken-Free Zone DIFC prüft derzeit den Einstieg bei Banken in den USA. Dies sagte DIFC-Gouverneur Omar bin Sulayman am gestrigen Dienstag auf der Konferenzwoche DIFC Week.


 


Banken-Baisse als Einstiegsgelegenheit


Auf die Frage, ob man auf Finanzinstitute schaue, die aufgrund der Hypothekenkrise unter Druck geraten seien, antwortete bin Sulayman: «Ja, aber wir können noch keine Namen nennen. Ausserdem müssen  der Preis und die Strategie der Bank stimmen.» DIFC Investments sorgte im Mai dieses Jahres für Schlagzeilen, als sie sich einen Anteil von 2.2% bei der Deutsche Bank AG sicherte. Marktbeobachter sahen in dem Manöver die Unabhängigkeit des DIFC gefährdet. Dem Vernehmen nach diente der Einstieg beim grössten deutschen Institut dazu, mehr Unternehmen an die am DIFC angebundene internationale Börse DIFX zu bringen. Die Deutsche Bank ist im DIFC als Vollbank lizenziert und auch Member Bank an der DIFX.

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