E.ON mit Ergebnisplus in erster Jahreshälfte

Zum Wachstum trugen neben Akquisitionen die hohen Strom- und Gaspreise bei. Dämpfend wirkte sich aber das Geschäft in Grossbritannien aus, wo das Ergebnis massiv einbrach.


Höhere Zinszahlungen, Neubewertung von Derivaten
Der Umsatz wuchs um 16 Prozent auf 41,2 Milliarden Euro, während der Überschuss um ein Viertel auf 2,96 Milliarden Euro einbrach. Bereinigt um Sondereffekte wuchs der Gewinn allerdings um 8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Den Einbruch beim Überschuss begründete E.ON unter anderem mit höheren Zinszahlungen sowie mit der Neubewertung von Derivaten, mit denen das operative Geschäft gegen Preisschwankungen abgesichert wurde.


Zuversicht für die zweite Jahreshälfte
Für den weiteren Jahresverlauf demonstrierte Vorstandschef Wulf Bernotat Zuversicht: Die Erwartung für den bereinigten Überschuss hob er an. Statt eines «leichten Anstiegs» rechnet er nun mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent. Für den operativen Gewinn geht er unverändert von einem Wachstum in dem Umfang aus.


Über den Erwartungen
Mit seiner Quartalsbilanz übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten zum Teil deutlich. «Sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT und Überschuss hat E.ON meine Schätzungen übertroffen», sagte Analyst Theo Kitz von Merck Finck in einer ersten Einschätzung. Auch der angehobene Ausblick für den bereinigten Überschuss sei eine positive Überraschung. An der Börse kletterte die E.ON-Aktie zuletzt um über drei Prozent. (awp/mc/pg/19)

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