E.ON mit Gewinnplus im ersten Halbjahr

Der Versorger E.ON hat nach einem Gewinnzuwachs im ersten Halbjahr die Prognose für 2007 bestätigt. Beim bereinigten Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) werde weiterhin mit einem Wachstum von fünf bis zehn Prozent gerechnet, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Düsseldorf mit. Der Überschuss soll über den Vorjahreswert von 5,1 Milliarden Euro steigen.


Vorstandschef zufrieden mit Geschäftsverlauf
Vorstandschef Wulf Bernotat äusserte sich zufrieden über den Geschäftsverlauf in der ersten Jahreshälfte. Die positive Entwicklung im laufenden Jahr unterstreiche, dass unsere strategische Ausrichtung stimmt, sagte er laut Mitteilung. In den ersten sechs Monaten kletterten das EBIT um 7 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro und der Umsatz um 4 Prozent auf 35,6 Milliarden Euro. Beim Überschuss verbuchte Deutschlands führender Energiekonzern einen Zuwachs von 26 Prozent auf 4 Milliarden Euro.


Erwartungen der Analysten erfüllt
Mit seiner Halbjahresbilanz erfüllt das Unternehmen die Erwartungen der Analysten weitgehend. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem EBIT in Höhe von 5,42 Milliarden Euro und einem Umsatz von 37,2 Milliarden Euro gerechnet. Den Überschuss hatte sie bei 4,43 Milliarden Euro gesehen. Einige Aktienhändler zeigten sich dennoch enttäuscht. Im vorbörslichen Handel gab die E.ON-Aktie nach.


Stromgeschäft als Ergebnistreiber
Ergebnistreiber war das Stromgeschäft, wobei der Absatz in Zentraleuropa deutlich anzog. Kräftige Zuwächse wiesen auch die Töchter in Grossbritannien und Skandinavien aus. Dämpfend wirkte sich hingegen das Gasgeschäft aus, das wegen der milden Temperaturen im Winter und Frühling einen geringeren Absatz verbuchte.


Aktienrückkauf bis zu sieben Milliarden Euro
Über den Rückkauf von eigenen Aktien will E.ON seine Aktionäre an der Entwicklung des Konzerns beteiligen. Bis Ende kommenden Jahres sollen für bis zu sieben Milliarden Euro eigene Aktien gekauft werden, die Hälfte davon in diesem Jahr. Bislang seien Aktien im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro aufgekauft worden, hiess es. (awp/mc/ab)

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