EADS plant keinen Verkauf von Anteilen an Airbus

„Es gibt keine Verhandlungen und es ist nicht daran gedacht zu verkaufen“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Montag auf Anfrage in München. Das französische Wirtschaftsmagazin „capital“ hatte auf seiner Internetseite gemeldet, Russland wolle über ein Staatsunternehmen bei Airbus einsteigen. Der Leiter der russischen Industrie-Agentur, Boris Aljoschin, wolle diese Woche darüber mit Airbus-Chef Louis Gallois in Paris sprechen. „Da ist nichts dran“, sagte der EADS-Sprecher.


Der direkte Einstieg bei Airbus als Alternative
Im August 2006 hatte die russische Staatsbank VTB gut fünf Prozent an EADS übernommen. Das Moskauer Ansinnen eines Mitspracherechtes wurde von der deutsch-französischen EADS-Führung abgelehnt. Dem Bericht zufolge sollte als Alternativlösung der direkte Einstieg bei Airbus im Gespräch sein, das seit dem Rückzug von BAE Systems zu 100 Prozent zu EADS gehört. EADS hält zehn Prozent am russischen Flugzeugbauer Irkut und möchte enger mit Russland bei den künftigen Modellen A350 und A320-Nachfolger kooperieren. (awp/mc/th)

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