easyJet-Gewinn sinkt deutlich – Aussichten ungewiss

Einschliesslich der Sonderposten ging der Vorsteuergewinn von 201,9 auf 110,2 Millionen Pfund zurück. Der Gewinn je Aktie sank von 36,6 auf 19,8 Pence. Der Umsatz legte hingegen um 31,5 Prozent auf 2,363 Milliarden Pfund zu.


Flexible Anpassung der Flottengrösse möglich
easyJet-Chef Andy Harrison sprach von einer guten Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Winterbuchungen im ersten Geschäftsquartal 2008/09 seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwas höher ausgefallen. Dem «sehr schwierigen» konjunkturellen Umfeld will der Manager unter anderem mit Mehrwertdiensten und Kostensenkungen begegnen. Zudem könne easyJet das Wachstum der Flugzeugflotte dank eines entsprechenden Vertrags mit der EADS-Tochter Airbus flexibel an die Nachfrage anpassen.


Höhere Kerosinkosten erwartet
Für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rechnet Harrison wieder mit steigenden Treibstoffkosten und einer niedrigeren Vorsteuermarge im Vergleich zum Vorjahr. Die Aussichten für Sommer 2009 seien wegen der schwierigen Bedingungen ungewiss, hiess es.


Gründer und Grossaktionär enthält sich der Stimme
easyJet-Gründer und Grossaktionär Stelios Haji-Ioannou hatte sich bei der Billigung des Jahresabschlusses seiner Stimme im Verwaltungsrat enthalten. Als Gründe führte er unterschiedliche Ansichten über bilanzielle Aspekte, die Unternehmensstrategie sowie die Dividendenpolitik an. easyJet verwies darauf, dass alle übrigen Verwaltungsratsmitglieder dem Abschluss zugestimmt und die Wirtschaftsprüfer von PwC ein uneingeschränktes Testat erteilt hätten. (awp/mc/pg/14)

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