EBK prüft Rieter-Kauf

Anfang August habe die Offenlegungsstelle der Schweizer Börse SWX eine Meldung über eine allfällige Meldepflichtverletzung in Sachen Rieter an die EBK gemacht. Die EBK werde die Sache nun prüfen. Aus verfahrensrechtlichen Gründen könne die EBK keine weiteren Angaben zu Parteien, Gegenstand oder Fristen geben, sagte Bichsel.


Pieper hat bei Forbo das Sagen
Laut «NZZ am Sonntag» geht es um den Industriellen Michael Pieper. Seine persönliche Beteiligung von 6,7% am kriselnden Textilmaschinenhersteller Rieter habe nichts damit zu tun, dass sich auch Forbo kurz zuvor mit gut 10% bei Rieter eingekauft habe, liess Pieper die Zeitung Anfang August wissen. Bei Forbo bestimme Pieper das Geschehen massgeblich, da er 31% der Forbo-Aktien kontrolliere, schreibt die «NZZ am Sonntag» weiter. Aktienrechtler sind der Meinung, dass Forbo und Pieper börsenrechtlich eine Gruppe bilden und ihre Beteiligung an Rieter gemeinsam hätten offenlegen müssen. (awp/mc/ps/27)

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