EGL schreibt 2009/10 schwarze Zahlen

Als Gründe für den erwarteten Verlust hatte EGL im Juli ein schwieriges Marktumfeld, den tiefen Euro, den Ausfall des französischen Kernkraftwerks Bugey sowie die Ausstiegskosten aus dem Kraftwerksprojekt Energy Plus in Italien genannt. Dank der positiven Geschäftsentwicklung im vierten Quartal konnte das prognostizierte negative Unternehmensergebnis aber verhindert werden, hiess es. Die Aktionäre sollen laut Antrag des Verwaltungsrates eine Dividende von unverändert 18,00 CHF pro Aktie erhalten. Dies betrifft vor allem die Muttergesellschaft Axpo, die 91% der EGL-Anteile hält.


Erwartungen beim Umsatz verfehlt, beim Gewinn übertroffen
Mit den vorgelegten Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen der Analysten beim Umsatz verfehlt, beim Gewinn aber übertroffen. Die Bank Vontobel und die ZKB hatten den Umsatz auf 3’057 bzw. 2’991 Mio CHF geschätzt, den EBIT auf 122,5 bzw. 111 Mio CHF und den Reinverlust auf 20,6 bzw. 15 Mio CHF. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet EGL mit einem weiterhin anspruchsvollen Geschäftsumfeld. Eine Prognose sei daher mit hohen Unsicherheiten belastet, so das Unternehmen. Der Start in das aktuelle Geschäftsjahr sei bisher gut verlaufen. Auf der Kostenseite würden sich die bereits eingeleiteten und die geplanten Sparmassnahmen positiv auf das Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres auswirken. Auf strategischer Ebene will sich EGL stärker fokussieren. Die Weiterentwicklung des Asset-Portfolios werde vorderhand mit geringerem Tempo erfolgen, hiess es. (awp/mc/ss/01)

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