Erfolgreiche Hochschulen im Wettbewerb um EU-Forschungsgelder

Dies teilte der ERC am Montag mit. Mit 29 bewilligten Gesuchen liegt die Schweiz auf dem vierten Rang, nur knapp hinter den grossen Nachbarn Frankreich (34) und Deutschland (31). Klarer Sieger der Ausschreibung ist Grossbritannien mit 58 Beiträgen. Deutlich weniger Erfolg als die Schweiz hatten dagegen Länder wie Holland (16 Beiträge), Italien (15), Schweden (12), Spanien (10) oder Österreich (7). Bereits in der ersten Ausschreibung im Jahr 2008 war die Schweiz mit einem Anteil von etwa 10 Prozent der Beiträge sehr erfolgreich gewesen.


Bis zu 5 Mio Franken je «advanced grants»
«Advanced Grants» belaufen sich auf insgesamt bis zu 5 Mio Franken für eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren. Sie richten sich an etablierte Spitzenforscherinnen und -forscher. Daneben richtet der ERC auch Beiträge für Nachwuchsforschende aus. Am erfolgreichsten bewarben sich Forschende aus Zürich für die Beiträge: Die ETH Zürich kommt laut der Liste des ERC auf nicht weniger als zehn «Grants», die Universität Zürich auf sechs. Dahinter folgen die ETH Lausanne (4), die Universität Genf (3) sowie die Universität Basel (2).


Zusätzliche Beiträge
Je einen Beitrag sicherten sich folgende Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Universität Lausanne, Universitätsspital Basel, Universität der Italienischen Schweiz und Institut für Biomedizinische Forschung in Bellinzona. Laut ERC werden in Kürze noch einige zusätzliche Beiträge aus der Ausschreibungsrunde bewilligt werden. Zum Erfolg der Schweizer Hochschulen trugen nicht zuletzt aus dem Ausland stammende Forscher bei: Laut der Statistik des ERC haben nur neun geförderte Wissenschaftler einen Schweizer Pass. Bloss eines der 29 geförderten Gesuche aus der Schweiz stammt von einer Frau. (awp/mc/ps/25) 

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