Erholung an Aktienmärkten treibt Euro wieder über 1,27 Dollar

Der Dollar kostete damit 0,7886 Euro. „Die Risikobereitschaft der Anleger bleibt der bestimmende Faktor“, sagte Devisen-Expertin You-Na Park von der Commerzbank. Mit der wieder etwas freundlicheren Stimmung an den Aktienmärkten habe der Euro am Nachmittag etwas an Boden gut gemacht. Allerdings bremsten die weiter schwelenden Schuldenprobleme in der Eurozone und dabei insbesondere in Griechenland weiterhin die Auftriebskräfte. Der US-Aktienmarkt zeigte sich nach positiven Daten zum Verbrauchervertrauen am Nachmittag etwas erholt.


Gemischtes Bild aus USA
Die US-Konjunkturdaten lieferten aus Sicht von Expertin Park insgesamt allerdings ein eher gemischtes Bild. Während sich das Verbrauchervertrauen im August stärker als erwartet aufgehellt und die Immobilienpreise etwas stärker zugelegt hatten als erwartet, trübte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago etwas stärker als erwartet ein. Insgesamt überwiege weiterhin die Unsicherheit über die künftige konjunkturelle Entwicklung in der grössten Volkswirtschaft der Welt. Die Sorge vor einem erneuten Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession sei durch die Daten nicht ausgeräumt worden. Eine Richtungsentscheidung könnte der US-Arbeitsmarktbericht für August am Freitag liefern. Ein deutlicher Stellenaufbau in der Privatwirtschaft könnte die Sorge vor einer erneuten Rezession dämpfen.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82480 (0,81650) britische Pfund, 107,07 (107,54) japanische Yen und 1,2935 (1,3055) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.246,00 (Freitag: 1.235,00) Dollar gefixt. Am Montag war dieser Preis wegen eines Feiertages nicht festgestellt worden. Der Kilobarren Gold kostete am Dienstag 31.000,00 (Vortag: 30.700,00) Euro. (awp/mc/ps/25)

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