Erneuter Anstieg der Angebotsmieten

Gemäss dem homegate.ch-Angebotsmietindex klettern die Schweizer Angebotsmieten nach dem leichten Rückgang des Vormonats im Februar 2009 erneut. Der aktuelle Schweizer Index steigt auf den Stand von 113,7 Punkten, was einer Zunahme von 0,4 Prozent im Vergleich zum Januar 2009 entspricht. Innert Jahresfrist resultiert ein Zuwachs von plus 3,3 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen.


Teuerungen in Bern, Basel und Zürich
Im Februar 2009 verteuern sich die Angebotsmieten sowohl in Bern, als auch in Basel und Zürich. In Zürich steigen die Angebotsmieten um 0,4 Prozent auf den neuen Indexstand von 112,7 Punkten. In Bern (Index: 115,4 Punkte) und Basel (Index: 108,0 Punkte) sind die Angebotsmieten mit einem Plus von 0,3 Prozent für Bern bzw. 0,1 Prozent für Basel ebenfalls wieder teurer geworden. Innert Jahresfrist haben sich die Angebotsmieten in Zürich um 3,0 Prozent verteuert, was knapp unter der gesamtschweizerischen Mietpreisentwicklung von plus 3,3 Prozent liegt. In Basel (plus 2,7 Prozent) und Bern (plus 2,5 Prozent) liegt die Mietteuerung im gleichen Zeitfenster deutlich unter dem schweizerischen Mittel.


Anstieg in allen Wohnungssegmenten
Im Februar können in allen Wohnungssegmenten Mietpreisteuerungen beobachtet werden. So steigen sowohl die Angebotsmieten der grossen, als auch die Angebotsmieten der kleinen Wohnungen im Februar 2009 um 0,4 Prozent. Dabei erreichen die grossen Wohnungen einen Indexstand von 114,3 Punkten, während die kleinen Wohnungen auf einen Indexstand von 113,8 Punkten zu liegen kommen. Die Angebotsmieten der neuen und alten Wohnungen steigern sich um 0,4 Prozent bzw. 0,5 Prozent (Indexstand: 114,0 bzw. 113,9 Punkte). Im 12-Monate-Vergleich klettern die Angebotsmieten der neuen Wohnungen um 3,6 Prozent, während die Angebotsmieten der älteren Wohnungen um 3,2 Prozent zunehmen. Innert Jahresfrist erhöhen sich die Angebotsmieten der kleinen Wohnungen um 3,4 Prozent. Die Angebotsmieten der grossen Wohnungen verzeichnen im 12-Monate-Vergleich einen Anstieg von 3,0 Prozent.


Qualitätsbereinigung
Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz. (homegate/mc/ps)

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