EU-Ausblick: Gut behauptet – Ölpreis und Wechselkurse aus Übersee

Unterdessen stieg am Morgen der US-Ölpreis mit der Sorge vor einer weiteren Eskalation der Lage in Georgien wieder auf 116 Dollar an. Der Future auf den EuroSTOXX 50 lässt einen um 0,47 Prozent höheren Start des europäischen Leitindex erwarten. Am Freitag hatte der EuroSTOXX 50 0,33 Prozent auf 3.408,50 Zähler gewonnen. In London rechnet IG Index mit einem um 28 Punkte stärkeren Start des FTSE 100, der mit Plus 0,21 Prozent auf 5.489,20 Punkten in das Wochenende gegangen war. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Morgen rund 100 Punkte über seinem Niveau, das er zum europäischen Börsenschluss am Freitag hatte. In Japan schloss der Nikkei-225-Index wegen des schwächeren Yen und gefallenen Ölpreisen stärker.


Im Laufe des Tages stehen mit der französischen Industrieproduktion im Juni, den italienischen Verbraucherpreisen für Juli und den Erzeugerperisen, sowie der Handelsbilanz aus Grossbritannien volkswirtschaftliche Daten auf dem Programm. Erst nach Börsenschluss legt mit Bouygues ein Unternehmen Geschäftszahlen vor. Der französische Mischkonzern will seine Umsatzzahlen aus dem zweiten Quartal veröffentlichen.


An einem Unternehmenszahlen armen Tag, könnte eine Nachricht aus der Flugbranche bewegen. So will die Billigfluggesellschaft Ryanair laut ihrem Chef Michael O’Leary trotz hoher Kerosinpreise und Problemen mit der Auslastung bis zum Jahr 2012 den Gewinn auf 900 Millionen Euro erhöhen. Dies sagte O’Leary «Wirtschaftswoche». Um das Wachstum anzukurbeln, kündigte der Ryanair-Chef Preissenkungen an. «Wir werden unsere Preise um bis zu fünf Prozent pro Jahr senken und bis 2012 die Passagierzahl, Flotte und Gewinne verdoppeln. Darum verhandeln wir zurzeit über den Kauf neuer Flugzeuge.»


In Zürich stehen vor allem die zwei Standardwerte Nobel Biocare nach Zahlen sowie UBS wegen der Einigung in den USA über Auction-Rate-Securities (ARS) im Fokus. (awp/mc/ps/11)

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