EU-Ausblick: Knapp behauptet – Finanztitel im Fokus

Am Montag hatte der EuroSTOXX 50 1,00 Prozent auf 3.4428,54 Zähler gewonnen. In London rechnet IG Index mit einem um 22 Punkte schwächeren Start des FTSE 100 , der mit Plus 0,96 Prozent auf 5.541,80 Punkten aus dem Handel gegangen war. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Morgen rund acht Punkte über seinem Niveau, das er zum europäischen Börsenschluss am Montag hatte.


Die Börsen in den USA hatten gestützt auf die Entspannung beim Ölpreis mit leichten Gewinnen geschlossen. Der Ölpreis war im Handelsverlauf erstmals seit mehr als drei Monaten unter 114 Dollar je Barrel gefallen. Am Dienstag sank der Ölpreis im Zuge kräftiger Kursgewinne beim US-Dollar trotz des Georgien-Konflikts weiter Die japanischen Börsen schlossen nach Gewinnmitnahmen etwas schwächer. Der Nikkei-225-Index notierte am Dienstag zum Handelsschluss um ein Prozent schwächer. Aus den USA kommt am Nachmittag die Handelsbilanz für Juni.


Vor allem Unternehmen aus der Finanzbranche stehen mit ihren Quartalszahlen im Fokus. Allen voran die UBS. Die Schweizer Grossbank hat zwischen April und Ende Juni mit 358 Millionen Schweizer Franken einen etwas höheren Verlust erlitten als von Experten erwartet. Die UBS will sich nun umbauen und künftig ihre drei Geschäftsbereiche als selbstständige Einheiten mit erweitertem operativem Entscheidungsspielraum und verstärkter Ergebnisverantwortung führen. Im zweiten Halbjahr rechnet das Institut mit einem sich verbessernden Umfeld. Zudem legt mit dem Finanzdienstleister AWD Holding. eine Tochter der Swiss Life Holding, ihre Zahlen vor. Ausserdem veröffentlich der Finanznachrichtenkonzern Thomson Reuters seine Zahlen zum zweiten Quartal.


Mit Zahlen vom Vorabend stehen Bouygues im Blick. Der französische Baukonzern hat im ersten Halbjahr mehr umgesetzt als von Experten erwartet. Die Erlöse sind um 15 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 15,310 Milliarden Euro geklettert. Analysten hatten hingegen nur mit 15,102 Milliarden Euro gerechnet. Auf vergleichbarer Basis lag das Umsatzplus bei 13 Prozent.


Mit dem Zeitarbeitsunternehmen Adecco und dem Sanitärtechnik-Unternehmen Geberit legen weitere Unternehmen aus der Schweiz ihre Zahlen vor. Adecco hat mit einem Reingewinn von 212 Millionen Euro die Erwartungend der Experten übertroffen und seine operativen Ziele für 2009 bestätigt. Geberit hat ebenfalls einen höheren Reingewinn erzielt, als von Analysten erwartet und hält an seinen mittelfristigen Zielen fest.


Aus Italien kommen die Zahlen des Zementherstellers Buzzi Unicem zum zweiten Quartal. Mit den monatlichen Verkehrszahlen der spanische Fluggesellschaft Iberia stehen zudem Daten aus der Luftfahrtbranche auf dem Plan. (awp/mc/pg/08)

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