EU-Ausblick: Knapp behauptet – London geschlossen

Die Vorgaben sind uneinheitlich. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Morgen 17 Punkte unter dem Niveau zum europäischen Börsenschlusses am Freitag. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index indes 1,68 Prozent höher bei 12.878,66 Zählern. Marktbewegende Unternehmens- und Konjunkturdaten stehen an diesem Montag nicht zur Veröffentlichung an.


Electricite de France (EdF) könnten nach Aussagen der britischen Regierung für Aufmerksamkeit sorgen. Energieminister Malcolm Wicks hatte der «Financial Times» (Montag) gesagt, die Übernahme von British Energy durch EdF sei die plausibelste Option. Die Regierung sucht seit einigen Monaten für ihre Beteiligung von rund ein Drittel des britischen Atomstrom-Produzenten einen Käufer. Erste Gespräche mit EdF waren im Sande verlaufen.


UBS dürften nach einem Pressebericht für Bewegung sorgen. Die schweizerische Bank will «Sonntag» zufolge seinen Mitarbeitern im ersten Halbjahr vier Milliarden Schweizer Franken weniger Boni zahlen. Betroffen seien vor allem die Investmentbanker in den USA und die Mitarbeiter aus dem Asset Management. Im Schnitt der letzten Jahre habe der Bonusanteil an den Personalkosten der UBS bei etwa 50 Prozent gelegen. Ein Sprecher der UBS bestätigte: «Natürlich sind die Bonusrückstellungen geringer als vor einem Jahr. Allerdings haben wir auch die Verbuchung der Aktien geändert, die als Teil des Bonus» zugeteilt werden.»


Swiss Life dürften nach Äusserungen des MLP-Chefs auf Interesse stossen. Uwe Schroeder-Wildberg hält den Übernahmeversuch durch den Schweizer Versicherer für gescheitert. «Unsere Kapitalerhöhung war eine klare Botschaft, mit der alles gesagt ist», sagte der Chef des Finanzdienstleisters dem «Handelsblatt» (Montag). «Ein weiterer Übernahmekampf wäre hoffnungslos». Dies sei auch deswegen unwahrscheinlich, weil die Schweizer sich dadurch weiter den Markt verderben würden. Schon jetzt würden MLP-Berater Swiss-Life-Produkte nicht mehr anfassen. (awp/mc/ps/08)

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