EU-Eröffnung: Freundlich – Stabilisierung nach steiler Talfahrt

Einige schlechte Konjunkturdaten hatten die US-Börsen am Vortag unter Druck gesetzt und die anderen Aktienmärkte im Sog weiter nach unten gezogen – nun zeigt sich hier eine moderate Stabilisierung der Futures und dies stützt auch zum Start des europäischen Handels, sagten Börsianer. Die Vorgabe gibt keinen neuen Impuls: Der Future auf den Dow Jones Index (DJIA) stand am Morgen auf dem gleichen Niveau wie zum Vortagesschluss an den europäischen Börsen. Zum letzten Handelstag im ersten Halbjahr handelten die Indizes nahe ihrer Jahrestiefs und somit seien auch keine stärkeren Gewinnrealisierungen zu befürchten, ergänzte Analyst Ben Potter von IG Markets. Auch dürften sich Anleger für den Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht positionieren.


Laut Händlern steht vor allem der Bankensektor weiter im Fokus, da der Jahrestender der Europäischen Zentralbank EZB über 442 Milliarden Euro an diesem Donnerstag zurückgezahlt werden muss. Vor allem spanische Banken drängten zuletzt auf eine Verlängerung. Im EuroStoxx 50 standen BBVA-Aktien mit 0,31 Prozent im Plus bei 8,3760 Euro.


Im Blick stehen nach einer Gerichtsentscheidung zu Crestor auch die Pharmawerte. In den USA wurde das Patent für den umsatzträchtigen Blutfettsenker des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca bestätigt. Die Aktie sprang um 8,64 Prozent auf 3.201,50 Pence nach oben. JPMorgan stufte das Papier auf «Neutral» hoch.  (awp/mc/pg/08)

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