EU-Mittag: Freundlich – Fluggesellschaften im Fokus

Der europäische Leitindex EuroSTOXX 50 gewann 0,63 Prozent auf 4.253,36 Punkte. Der STOXX 50, der auch schweizerische und britische Werte umfasst, stieg um 0,39 Prozent auf 3.606,50 Punkte. Der Pariser CAC 40 gewann 0,42 Prozent auf 5.455,27 Zähler. In London kletterte der Leitindex FTSE 100 um 0,56 Prozent auf 6.154,80 Punkte. Der Euronext 100 stieg um 0,19 Prozent auf 965,90 Zähler.


In London legten easyJet um 1,12 Prozent auf 586,5 Pence zu. Der britische Billigflieger rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Vorsteuergewinn von 191,3 Millionen Britischen Pfund (268 Millionen Euro). Im abgelaufenen Jahr hatte das Unternehmen 129,2 Millionen Pfund erzielt. Analysten hatten nur mit 188 Millionen Pfund gerechnet.


In Madrid verloren Iberia als zweitschwächster Wert im IBEX-35-Index 1,41 Prozent auf 3,50 Euro. Nachdem BBVA seinen Anteil von 6,99 Prozent an der spanischen Fluggesellschaft an einen der wichtigsten Iberia-Aktionäre verkaufen werde, sei die Übernahmefantasie etwas aus dem Titel gewichen, sagten Händler.


In Mailand gaben Alitalia 1,48 Prozent auf 0,8450 Euro ab. Der russische Branchenkollege Aeroflot hatte sich aus dem Privatisierungsprozess bei der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft verabschiedet.


Im EuroSTOXX 50 sanken Credit Agricole um 1,35 Prozent auf 21,92 Euro. Goldman Sachs hatte die Papiere der französischen Bank von «Buy» auf «Neutral» gesenkt. Auch andere Analysten hatten sich negativ geäussert.


In Paris sprangen ArcelorMittal mit einem Plus von 2,75 Prozent auf 47,91 Euro an die Spitze des CAC 40. Händler verwiesen auf die Kursgewinne japanischer Stahltitel, die für gute Stimmung bei den Papieren des luxemburgischen Branchenkollegen sorgten.


In Zürich sanken Clariant mit einem Abschlag von 3,09 Prozent auf 10,68 Schweizer Franken auf den letzten Platz im Swiss-Market-Index (SMI) . Merrill Lynch hatte die Papiere des schweizerischen Chemiekonzerns von «Neutral» auf «Sell» gesenkt.


In London brachen Northern Rock um 21,88 Prozent auf 81,40 Pence ein und waren damit mit Abstand schwächster Wert im FTSE 100. Der «Times» zufolge wird die Investmentfirma Cerberus Capital Management kein Übernahmeangebot für die in Schwierigkeiten steckende britische Hypothekenbank vorlegen. (awp/mc/gh)

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