EU-Schluss: Gewinne – Starke Quartalszahlen geben Auftrieb

Die besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse von L’Oreal und der Bank Credit Agricole hätten die Stimmung der Anleger beflügelt, sagten Händler. Zudem hätten nun auch in Europa Schnäppchenjäger zugegriffen, nachdem solche Investoren bereits tags zuvor am US-Markt aktiv wurden, als die Märkte auf ein Fünf-Wochen-Tief gefallen waren.

Finanzwerte zählten zu den gefragtesten Titeln, nachdem die französische Bank Credit Agricole im zweiten Quartal den Überschuss kräftig um 89 Prozent steigern konnte, was deutlich über den Prognosen der Analysten lag. Zudem überraschte die Bank auch bei den Erträgen positiv. Die Aktie gewann daraufhin im Auswahlindex der Eurozone 2,73 Prozent auf 10,17 Euro. Die Titel der Intesa SanPaolo sprangen sogar um etwas mehr als vier Prozent hoch. Unicredit , Santander und ING stiegen jeweils um etwas mehr als ein Prozent. In London gewannen Royal Bank of Scotland (RBS) und Schroders jeweils rund zwei Prozent hinzu.

Der französische Kosmetikkonzern L’Oreal übertraf mit seinen Quartalszahlen für Umsatz und Gewinn ebenfalls die Schätzungen am Markt, was der Aktie im EuroStoxx 50 ein Plus von 3,85 Prozent auf 78,69 Euro bescherte. Im Pariser Cac 40 sprangen zudem die Titel der Hotelkette Accor nach Zahlen und einer angehobenen Gewinnprognose für das Gesamtjahr um 3,85 Prozent auf 24,405 Euro hoch. Zeitweise war die Aktie sogar um mehr als sechs Prozent gestiegen.

In London eroberten Kazakhmys aufgrund seiner starken Quartalszahlen mit einem Plus von 5,22 Prozent auf 1.113,62 Pence den ersten Platz im „Footsie“. Der Minenkonzern hatte im ersten Halbjahr den Gewinn je Aktie um 130 Prozent gesteigert. Branchenkollegen wie Antofagasta oder Xstrata rückten zwischen zwei und drei Prozent vor. (awp/mc/gh/36)

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