EU-Schluss: Leichte Verluste – Verschnaufpause

In Paris fiel der Cac 40 am Freitag um 0,29 Prozent auf 3.988,93 Punkte. Für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,43 Prozent auf 5.703,02 Punkte nach unten.


«Der von der EU beschlossene Notfallplan für Griechenland löst keine Begeisterungsstürme aus», sagte Justin Urquhart Stewart, Direktor von Seven Investment Management. «Es werden lediglich die Risse gekittet. Die Probleme bleiben aber ungelöst.»


Im Gesundheitssektor gab es die stärksten Kursverluste. GlaxoSmithKline verbilligten sich in London um 1,54 Prozent auf 1.274,29 Britische Pence, und Sanofi Aventis verloren in Paris 1,08 Prozent auf 55,72 Euro. Schwach präsentierten sich auch Versorgerwerte, die am Vortag noch zu den grössten Gewinnern gezählt hatten. Veolia Environnement gaben 1,06 Prozent auf 25,715 Euro ab. International Power verloren 3,88 Prozent auf 316,90 Pence. JPMorgan hatte sich in einer Branchenanalyse negativ zu dem Sektor geäussert und zahlreiche Titel abgestuft.


Griechische Bankaktien reagierten auf den von der EU geschmiedeten Rettungsplan für Griechenland mit starken Kursgewinnen. National Bank of Greece , Alpha Bank und Piraeus Bank legten zwischen acht und zehn Prozent zu. Am Donnerstag war die Börse in Athen wegen eines Feiertags geschlossen geblieben. Auf anderen europäischen Märkten endete der Sektor uneinheitlich. (awp/mc/pg/29)

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