EU-Schluss: Schwach – Kursverluste an der Wall Street belasten

Der EuroSTOXX 50 verlor bis Handelsende 1,77 Prozent auf 3.725,82 Punkte. Im Wochenvergleich verzeichnete der Index ein Minus von gut 137 Zählern. Der STOXX 50, der auch schweizerische und britische Werte umfasst, gab um 1,85 Prozent auf 3.169,43 Punkte ab. Der Euronext 100 sank um 1,82 Prozent auf 878,12 Zähler. In Paris fiel der CAC 40 um 1,89 Prozent auf 4.933,77 Zähler. In London verlor der britische FTSE 100 1,53 Prozent auf 6.087,30 Punkte.

Vivendi waren mit einem Aufschlag von 0,46 Prozent auf 26,00 Euro der beste Wert im EuroSTOXX 50. Ausser den Papieren des französischen Medienkonzerns notierten im Index nur noch UniCredit und Assicurazioni Generali im Plus. Morgan Stanley hatte die Vivendi-Titel von «Underweight» auf «Equal-weight» angehoben und das Kursziel mit 31,70 Euro festgesetzt.

Autowerte gehörten zu den schwächsten Titeln. Nachdem der US-Konzern Ford den Markt bereits am Vortag mit einer Gewinnwarnung enttäuscht hatte, legte am Freitag General Motors (GM) nach. Renault verloren als einer der schwächsten Indexwerte 4,11 Prozent auf 62,49 Euro. In Paris gaben PSA Peugeot Citroen 2,06 Prozent auf 40,79 Euro nach. GM hat durch einen monatelangen Streik beim Zulieferer American Axle weitere Milliardeneinbussen erlitten.

An einem nachrichtenarmen Tag bewegten ansonsten vor allem Analystenäusserungen die Kurse einzelner Titel. ASML Holding verloren 4,97 Prozent auf 18,17 Euro. UBS hatte die Titel des niederländischen Chipindustrie-Ausrüsters von «Buy» auf «Neutral» gesenkt.

In London kletterten Cable & Wireless mit einem Aufschlag von 4,09 Prozent auf 163,7 Britische Pence auf den ersten Platz des FTSE 100. Investec Securities hatte die Papiere des britischen Telekom-Unternehmens von «Hold» auf «Buy» angehoben. (awp/mc/gh)

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