EU-Schluss: Talfahrt gestoppt – Banken-Sorgen lassen nach

Auf Monatssicht bedeutete das nach einer Berg- und Talfahrt ein Minus von 1,42 Prozent. In Paris stieg der CAC 40 um 0,29 Prozent auf 3.442,89 Punkte. Der Londoner FTSE 100 gewann geringfügige 0,05 Prozent auf 4.916,85 Punkte.


Börsianer waren erleichtert, dass sich die Geschäftsbanken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) mit spürbar weniger Liquidität versorgt hatten, als zuvor erwartet worden war. In den vergangenen Tage hatten Sorgen über einen möglichen Liquiditätsengpass auf die Stimmung der Marktakteure gedrückt. Händler verwiesen zudem darauf, dass die Umschichtungen in den Portfolios zum Halbjahresende abgeschlossen würden. Somit sollte sich die in den vergangenen Tagen erhöhte Risikoscheu wieder abbauen.


Indes dürften sich einige Anleger für den am Freitag erwarteten monatlichen US-Arbeitsmarktbericht positionieren. Die an diesem Mittwoch veröffentlichten Daten des Arbeitsmarktdienstleisters ADP, denen zufolge die Beschäftigung im Privatsektor im Juni schwächer als erwartet gestiegen war, dürften nun für eher verhaltene Erwartungen sorgen. «Die Zahlen zeigen, dass der Provatsektor sich schwer tut, mit dem Beschäftigungsaufbau in den vergangenen Monaten Schritt zu halten», sagte Jean-Marc Lucas, Ökonom bei BNP Paribas. Derzeit drehten sich die Sorgen aber eher um das Tempo der wirtschaftlichen Erholung als um einen möglichen Rückfall in eine Rezession. (awp/mc/ps/30)

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