Euro bewegt sich in ruhigem Handel nur wenig

Der Dollar kostete damit 0,7576 Euro. Verglichen mit den starken Schwankungen seit vergangenem Freitag von bis zu zwei Cent fiel der Handel zur Wochenmitte sehr ruhig aus. «Leicht gestützt wurde der Euro von starken Produktionsdaten aus Deutschland», sagte Devisenexperte Thomas Amend vom Düsseldorfer Bankhaus HSBC Trinkaus. So ist die deutsche Industrie mit einem Produktionszuwachs von fast drei Prozent im Oktober stark in das Schlussquartal gestartet. Die Industrie bleibt damit einer der wichtigsten Wachstumstreiber in Deutschland.


Zank um gemeinsame Anleihen im Euroraum
Ansonsten blieben fundamentale Impulse am Mittwoch Mangelware. «Auch die anhaltende Diskussion über eine gemeinsame Anleihe im Euroraum hat kaum für Bewegung gesorgt», sagte Amend. Hintergrund der Debatte sind die hohen Zinsen, die viele finanzschwache Euro-Länder zurzeit am Markt zahlen müssen. Von einer gemeinsamen Anleihe erhoffen sich Befürworter eine Eindämmung der Schuldenkrise. «Die Positionen sind klar abgesteckt», erklärte Amend. Während grosse Länder wie Deutschland und die Niederlande klar gegen eine gemeinsame Schuldenaufnahme sind, versprechen sich kleinere Länder Vorteile davon.


Referenzkurse 
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83670 (0,84670) britische Pfund, 111,08 (110,43) japanische Yen und 1,3060 (1,3062) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.385,50 (1.420,00) Dollar gefixt. Ein Kilo Gold kostete 33.320,00 (33.710,00) Euro. (awp/mc/ps/23)

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