Euro bleibt mit knapp 1,19 Dollar weiter angeschlagen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,1942 (Montag: 1,1959) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8374 (0,8362) Euro.


Kritisches Niveau
«Der Euro ist nach wie vor richtig schwach und auf einem kritischen Niveau», sagte Devisenexpertin Viola Stork von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Euro habe den Sprung zurück über die erst am Freitag unterschrittene Marke von 1,20 Dollar bisher nicht geschafft. Dies mache ihn anfällig für neue Kursverluste. An dem grundlegenden Bild habe sich mit der jüngsten kurzfristigen Erholung kaum etwas geändert.


Nervosität an den Märkten unglaublich gross
Aus den Randländern der Eurozone seien zwar keine neuen Schreckensmeldungen gekommen. Doch die Nervosität sei an den Märkten nach wie unglaublich gross. So stünden die Aktienmärkte weiter unter Druck, was tendenziell den Dollar als die Hauptfluchtwährung in unruhigen Zeiten stütze. Darüber hinaus bestünden an den Märkten nach wie vor Zweifel an der Umsetzung der milliardenschweren Sparprogramme. In Spanien war die Beteiligung am Dienstag an einem Streik des öffentlichen Dienstes unterdessen eher mittelmässig. Entscheidende Konjunkturdaten wurden am Dienstag nicht veröffentlicht.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82805 (0,82460) britische Pfund , 109,32 (109,86) japanische Yen und 1,3793 (1,3911) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.246,00 (1.215,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 33.937,90 (32.722,85) Euro. (awp/mc/pg/27)

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