Euro erholt sich von Vortagsverlusten

Die am frühen Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten waren dem Devisenexperten Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus zufolge nur von kurzfristiger Bedeutung. Im Oktober waren in den USA die Baubeginne und -genehmigungen überraschend deutlich gefallen. Die Verbraucherpreise waren etwas deutlicher gestiegen als von Volkswirten vorhergesagt.


1,50 Dollar-Marke hart umkämpft
Nach den Vortagsverlusten habe es eine Konsolidierung gegeben, das positive Euro/Dollar-Bild bleibe bestehen, sagte Sartoris. «Die Marke von 1,50 Dollar ist hart umkämpft». Dabei gebe es bei dem schwankungsfreudigen Handel keinen richtigen Trend in eine bestimmte Richtung. Der Euro sammle Kräfte, um die 1,50 wieder in Angriff zu nehmen, so Sartoris. Angesichts der mauen Datenlage am Donnerstag und Freitag sei damit aber eher in der kommenden Woche zu rechnen.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88950 (0,88625) britische Pfund , 133,39 (132,76) japanische Yen und 1,5112 (1,5111) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.149,00 (1.134,75) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.693,40 (24.492,60) Euro. (awp/mc/pg/30)

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