Euro legt kräftig in Richtung 1,30 Dollar zu

Der Dollar kostete 0,7800 (0,7799) Euro.


Schwankungsanfälliger Handel
«Der Handel an den Devisenmärkten ist nach wie vor sehr schwankungsanfällig», sagte Devisenexpertin Antje Hansen von HSBC Trinkaus. Ausschlaggebend für den Kursverlauf sei vor allem die etwas bessere Stimmung an den Finanzmärkten. Konjunkturdaten stünden hingegen weiter im Hintergrund. Damit sei auch zu erklären, dass abermals massiv enttäuschende Zahlen aus den USA nicht für Bewegung sorgten. So waren die Auftragseingänge in der US-Industrie im September mehr als dreimal so stark wie erwartet zurückgegangen.


Warten auf US-Wahl
Die anstehende Entscheidung in der US-Präsidentschaftswahl wird laut Hansen voraussichtlich kaum Einfluss auf die Devisenkurse haben. «Sollte Barack Obama wie Umfragen nahelegen die Wahl gewinnen, dürften sich die Auswirkungen an den Märkten in Grenzen halten.» Im Falle eines Sieges des republikanischen Kandidaten John McCain seien stärkere Kursreaktionen indes nicht auszuschliessen. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80750 (0,79690) britische Pfund , 127,35 (126,38) japanische Yen und auf 1,4943 (1,4832) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 741,25 (729,50) Dollar gefixt. (awp/mc/ps/30)

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