Euro nach leichtem Rücksetzer wieder über 1,48 US-Dollar

Nach einem Zwischentief bei 1,4777 Dollar wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt mit 1,4848 Dollar nur wenige Ticks unter dem am Vormittag markierten Rekordhoch von 1,4855 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4814 (Dienstag: 1,4785) Dollar fest. Der Dollar kostete 0,6750 (0,6763) Euro.


Dollar weiter unter Druck
Der Dollar stehe weiter unter dem Eindruck der gesenkten Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft durch die US-Notenbank, hiess es am Markt. Ein weiterer Belastungsfaktor sei die breiterte Diversifizierung der Währungsreserven von Staaten in Asien und im Nahen Osten zu Lasten der US-Devise. «Im Moment ist für den Markt weniger entscheidend, wie sich die Zinsen entwickeln. Der Fokus liegt auf schwächeren Wirtschaftsaussichten und daher wird Dollar verkauft», sagte Commerzbank-Devisenstratege Gavin Friend.


Schwächere Wirtschaftsaussichten
Auch der Sammelindex der Frühindikatoren ist im Oktober zum Vormonat um 0,5 Prozent gesunken. Zudem wurde der Wert für September von plus 0,3 auf plus 0,1 Prozent nach unten revidiert. Das Konsumklima der Universität von Michigan ging im November laut Kreisen indes nicht so kräftig zurück wie ursprünglich gemeldet. (awp/mc/ab)

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