Euro nach neuem Jahreshoch gesunken

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4783 (Dienstag: 1,4780) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6765 (0,6766) Euro.


«Dass sich der Euro im Tagesverlauf von seinem neuen Jahreshoch entfernt hat, ist vor allem auf die Entwicklung an den Aktienmärkten zurückzuführen», sagte Devisenexperte Roland Raczek von der BayernLB. So waren die Aktien nach einer zunächst freundlichen Tendenz ins Minus gerutscht. Wie auch in den vergangenen Wochen sei der Euro von dieser Entwicklung belastet worden, sagte Raczek.


Investoren halten sich vor Bundestagswahl zurück
«Insgesamt ist die Lage am Devisenmarkt aber eher ruhig», ergänzte der Experte. So hielten sich die Investoren vor der Bundestagswahl am Wochenende eher zurück. «Sollten sich Union und FDP bei der Wahl durchsetzen, dürfte dies dem Euro zugute kommen.» Im Falle einer Neuauflage der Grossen Koalition müsse indes mit Kurseinbussen gerechnet werden.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89940 (0,90470) britische Pfund , 134,96 (135,09) japanische Yen und 1,5123 (1,5149) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.010,25 (1.014,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 22.225 (22.175) Euro. (awp/mc/pg/28)

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