Euro nach schwachen US-Daten deutlich über 1,19 Dollar gestiegen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1875 (Montag: 1,1826) festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8421 (0,8456) Euro.


Dollar belastet
„Schwache Konjunkturdaten aus den USA haben den Dollar belastet“, sagte Björn Bender von HelabaTrust. Vor allem der deutlich gefallene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe habe die Stimmung gegen den Dollar verstärkt. Der Einkaufsmanagerindex war auf 54,2 (November: 58,1) Punkte zurückgegangen. Volkswirte hatten im Durchschnitt nur mit einem Rückgang auf 57,6 Punkte gerechnet. Zudem signalisierten die nur schwach gestiegenen Bauausgaben ein Ende des Baubooms in den USA, sagte Bender.


Einkaufsmangerindex signalisiert Erholung im verarbeitenden Gewerbe
In der Eurozone hingegen hatte der am Vormittag veröffentlichte Einkaufsmangerindex eine Erholung im verarbeitenden Gewerbe signalisiert. Der Einkaufsmangerindex war von 52,8 Punkten im November auf 53,6 im Dezember gestiegen. Experten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 53,4 Punkte gerechnet.


Ende des Zinserhöhungszykluses
Das am Dienstagabend zur Veröffentlichung anstehende Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank dürfte am Markt voraussichtlich nur eine untergeordnete Rolle spielen, sagte Bender. Die Devisenhändler hätten sich bereits auf ein absehbares Ende des Zinserhöhungszykluses eingestellt.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,68725 (Montag: 0,6865) britische Pfund , 139,45 (139,56) japanische Yen und 1,5535 (1,5536) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 530,00 (Freitag: 513,15) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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