Euro nach schwachen US-Konjunkturdaten gestiegen

Im Vormittagshandel hatte der Euro noch unter der Marke von 1,28 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2836 (Mittwoch: 1,2880) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7791 (0,7764) Euro.

Dollar unter Druck
„Schwache Konjunkturdaten aus den USA haben den Dollar unter Druck gebracht“, sagte Rainer Sartoris Devisenexperte beim Bankhaus HSBC Trinkaus. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibe angespannt. So hatten die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche die psychologische wichtige Marke von 500.000 erreicht. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 476.000 Anträge gerechnet. Zudem war der Frühindikator für die Region Philadelphia erneut unter Druck geraten und deutete im August sogar einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität an. Laut Sartoris dürften die schwachen Konjunkturdaten erneut die Diskussion beleben, ob die Fed ihre Programme zum Kauf von Staatsanleihen ausweitet, um die Konjunktur zu stützen. Dies dürfte den Euro weiter beflügeln und in Richtung der Marke von 1,30 Dollar treiben.

Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82055 (0,82330) britische Pfund , 109,82 (109,93) japanische Yen und 1,3331 (1,3423) Schweizer Franken fest gelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.233,50 (1.218,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.510,00 (30.240,00) Euro. (awp/mc/gh/36)

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