Euro pendelt sich nach Vortagessprung bei 1,44 Dollar ein

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,4384 (Montag 1,4303) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6952 (0,6992) Euro.


Verschnaufpause am Devisenmarkt
«Nach dem kräftigen Sprung am Vortag ist am Devisenmarkt eine Verschnaufpause angesagt»,sagte Devisenexperte Volker Weber vom Bankhaus M.M. Warburg & CO. Die entscheidenden Impulse gingen weiterhin von den Aktienmärkten aus. Der Euro profitiere dabei wie bereits in den vergangenen Wochen von freundlichen Aktienmärkten, während der Dollar in Schwächephasen etwas an Boden gutmache. «Im Moment überwiegt am Aktienmarkt die positive Stimmung», sagte Weber. Jede auch nur halbwegs gute Zahl beflügele den Markt und stütze damit den Euro.


Positive Signale vom US-Immobilienmarkt
Vom US-Immobilienmarkt kam auch am Dienstag ein vergleichsweise positives Signal. Während am Montag die Bauausgaben positiv überrascht hatten, sorgte am Dienstag ein unerwartet starker Anstieg der Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe für eine positive Stimmung. «Die Zahlen sind zwar nicht wirklich gut, aber eben auch nicht wirklich schlecht», sagte Weber. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe gelten als ein wichtiger Frühindikator für den US-Immobilienmarkt, da sie auf die künftigen Hausverkäufe schliessen lassen. Die Hausverkäufe bilden wiederum recht gut die Nachfragesituation auf dem Immobilienmarkt ab, für den sich nach der scharfen Talfahrt der vergangenen Jahre inzwischen die Stabilisierungstendenzen mehren.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84845 (0,84920) britische Pfund , 136,22 (135,86) japanische Yen und 1,5286 (1,5246) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 960,50 (959,75) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.900 (22.050) Euro. (awp/mc/pg/30)

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