Euro pendelt sich über 1,31 Dollar ein

Der Dollar war damit 0,7613 Euro wert. «Der Euro bleibt unmittelbar vor dem Jahreswechsel in einer engen Spanne gefangen», sagte Währungsexpertin Sintje Diek von der HSH Nordbank. Grossartige Bewegungen seien nicht mehr zu erwarten. Viele Marktteilnehmer nutzten die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr traditionell für eine längere Auszeit. Entsprechend gering sei das Handelsvolumen. Erst im neuen Jahr sei wieder mit mehr Aktivität und vielleicht auch einer klareren Tendenz zu rechnen. Sowohl der Euro als auch der Dollar gelten derzeit eher als angeschlagen. Während der Euro nach wie vor unter der europäischen Schuldenkrise leide, sorgten sich Anleger vor den möglichen Folgen der extrem lockeren Geldpolitik der USA.


Sicherer Hafen Franken
«Der Franken schlüpft mehr und mehr in die Rolle eines sicheren Währungshafens», sagte Expertin Diek. Der Franken notiere weiterhin sowohl zum Euro als auch zum Dollar fest. Der Franken erscheine vielen Marktteilnehmer als die bessere Alternative. Der Drang zur Sicherheit sei in diesem Jahr besonders stark ausgeprägt. Signale für ein mögliches Gegensteuern der Notenbank gebe es derzeit nicht. Interventionen waren zuletzt wirkungslos verpufft. Insbesondere der schweizerischen Exportindustrie macht die kräftige Aufwertung des Franken zu schaffen.


Referenzkurse 
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85390 (Vortag 0,85345) britische Pfund, 107,99 (108,20) japanische Yen und 1,2483 (1,2513) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.412,50 (Donnerstag vor Weihnachten: 1.373,50) Dollar gefixt. Ein Kilo Gold kostete 33.840,00 (33.430,00) Euro. (awp/mc/ps/23)

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